PERLEN - DIE TRÄNEN
DER GÖTTER

Mit Geduld und Ausdauer entsteht im Verborgenen etwas Einmaliges, etwas Spezielles, etwas Wertvolles. Die Perle wird
wegen ihrer Seltenheit und Schönheit schon seit vielen tausend Jahren sehr geschätzt. Unter den vielen Schmuckstücken, die es gibt, ist die Perle das einzige, welches in einem lebenden Organismus heranwächst. Perlen formen sich in Austern und Weichtieren, in deren Fleisch sich ein Fremdkörper einnistet. Nun reagiert die Muschel darauf, indem sie eine kristalline Substanz absondert, die sich in vielen Schichten um den Fremdkörper schließt und die Perle formt. Diese Substanz wird Perlmutt genannt. Es gibt Tausende verschiedene Arten von doppelschaligen Muscheln, aber nur rund 20 davon sind in der Lage Perlen zu produzieren. Diese Naturperlen waren daher immer besonders selten und wertvoll. Die Perle bildet die lebende Verkörperung der Vollkommenheit, den Tropfen des Lichts und die himmlische Saat. Nach einem alten Glauben sollte die Perle auf der Haut getragen werden, da ihre Schwingungen heilen.